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Musikalische Leitung

 

Unser neuer Dirigent: Carsten Heidenreich

Der Studiochor sagt "Herzlich Willkommen" und sieht mit neuem Elan der Arbeit mit Herrn Heidenreich entgegen. Schon die  erste Probe am 1. Oktober 2008 hat uns auf einem anderen Gebiet der Musik, nämlich dem A-Capella-Gesang, gefordert. Denn genau das will unser neuer Chorleiter: diesen schönen Klang zusammen mit dem Chor erarbeiten und vertiefen.

Herr Heidenreich hat uns seine Vita mit seinem künstlerischen Werdegang überlassen. Hier nun seine Daten:

Geboren wurde Carsten Heidenreich in Braunschweig. Nachdem er das Abitur in seiner Heimatstadt abgelegt hatte, studierte er an der Technischen Universität Braunschweig die Fächer Musik und Geographie für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen.

Heute unterrichtet Herr Heidenreich an der Gunzelin-Realschule  in Peine und leitet dort den Fachbereich Musisch-kulturelle Bildung. Im Rahmen dieser Tätigkeit ist er um eine umfassende kulturelle Bildung seiner Schülerinnen und Schüler bemüht. So führte er modellhaft  an Realschulen in Niedersachsen das Modell für "Chorklassen" der Hochschule für Musik und Theater Hannover an seiner Schule ein.

Seit 1998: Mitglied des Universitätschores

Seit 2001: Leitung des Gemischten Chores Watenbüttel

2001 bis 2008: Schlagzeuger im Uni-Orchester Braunschweig.

Bis 2005: mehrfache Vertretungen des Universitätsmusikdirektors Franz Riemer als Dirigent des Universitätschores

Seit 2005: Leitung des Kammerorchesters Braunschweig

2005: Leiter des Universitätschores nach Erkrankung des damaligen Chorleiters. - Im gleichen Jahr Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands Braunschweig

Als Pianist trat Carsten Heidenreich vor allem als Liedbegleiter in Erscheinung

1. Oktober 2008: Übernahme der Chorleitung beim Studiochor Braunschweig

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 Abschied von Barbara König 

Seit Januar 2006 bis Ende September 2008 führte Frau Barbara König  den Studiochor. Unter ihrer Leitung wurde am 28. Januar 2006 in Wolfsburg noch einmal G. Verdis "Requiem" von der Wolfsburger Chorgemeinschaft  mit den Brandenburger Symphonikern  unter  Mitwirkung des Philharmonischen Chores Quakenbrück und der des Studiochores aufgeführt. 

Voilà die künstlerische Vita von Frau König:

Studium des Faches "Chor- und Ensembleleitung" in Hannover und Braunschweig. Anschließendes Erweiterungsstudium im Fach  "Rhythmik" in Hamburg.
Ab 1982: Einstudierung  des Musicals "Irma la Douce" von Marguerite Monnot an den Wuppertaler Bühnen, gleichzeitig Lehrtätigkeit an der Musikschule Tostedt. Ab dieser Zeit Chorleiterin von Kinder- und Jugendchören, Frauen-, Männer- und gemischten Chören
1985 - 98: Lehrtätigkeit an der Kreismusikschule in Gifhorn, seither freischaffende Klavierpädagogin
Januar 2001: Übernahme der Chorleitung bei der Wolfsburger Chorgemeinschaft von 1869 e. V.

Seitdem dirigierte Barbara König folgende Aufführungen:
September 2001: "Das Lied von der Glocke" von Max Bruch mit der Wolfsburger Chorgemeinschaft, dem Studiochor Braunschweig und den Mitgliedern des Staatsorchesters Braunschweig im Theater Wolfsburg
September 2002: "Carmina Burana" von Carl Orff im Innenhof des Wolfsburger Schlosses mit der Wolfsburger Chorgemeinschaft, dem Studiochor Braunschweig, dem Opernchor und Kinderchor des Nordharzer Städtebundtheaters und dem Orchester des Städtebundtheaters Halberstadt
März 2003: "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms mit der Wolfsburger Chorgemeinschaft, dem Studiochor Braunschweig und dem Volkswagenorchester der Stadt Wolfsburg im Theater Wolfsburg
März 2004: "Wie der Hirsch schreit.." (42. Psalm) von Felix Mendelssohn-Bartholdy und der "Messe in D" von Antonin Dvorak mit der Chorgemeinschaft Wolfsburg, dem Studiochor Braunschweig und dem Symphonieorchester der Volkswagen AG in der St. Heinrich-Kirche in Wolfsburg
Juli 2004: Co-Dirigentin bei dem multimedialen Oratorium "Joseph und seine Brüder" von Bernfried  E. G. Pröve, Uraufführung und weitere Aufführungen in Braunschweig und Helmstedt 
Dezember 2005: Übernahme der musikalischen Leitung des Studiochores Braunschweig in der Nachfolge von Prof. Manfred Ehrhorn
Januar 2006: "Messa da Requiem"  von Giuseppe Verdi mit der Wolfsburger Chorgemeinschaft, dem Studiochor Braunschweig, dem Philharmonischen Chor Quakenbrück und den Brandenburger Symphonikern in der St. Bernward-Kirche in Wolfsburg

Februar 2007: Orgelkonzert des Studiochores in  St. Trinitatis, Wolfenbüttel, "Hundredth Psalm" (Vaughan Williams), "Wie der Hirsch schreit" (F. Mendeslssohn-Bartholdy)

Mai 2005: Gemeinschaftskonzert mit dem VW-Orchester, in St Petri, Braunschweig, "Messe in D" (A. Dvorak), "Wie der Hirsch schreit" (F. mendelssohn-Bartholdy)

September 2008: Dirigentin für Gemeinschaftskonzert der Wolfsburger Chorgemeinschaft zusammen mit dem Studiochor Braunschweig, dem Braunschweiger Singkreis und der Chorgemeinschaft Groß-Schwülper. Werke: "Te Deum" von Marc-Antoine Charpentier und "Magnificat" von John Rutter. Es spielte das Philharmonic Volkswagen Orchestra.

Im Oktober 2008

Unser Ehrendirigent: Manfred Ehrhorn 

Manfred Ehrhorn, Sohn einer Musikerfamilie, gründete mit 16 Jahren einen Chor und blickt inzwischen auf eine 59 Jahre dauernde Chorleitertätigkeit zurück.
Hervorzuheben ist die Gründung der Braunschweiger Sing- und Chorschule (1962), mit deren drei Chorgruppen Nachwuchschor, Mädchen-Kammerchor und Camerata Vocale er bis 1998 fast ganz Europa, die UdSSR und die USA bereiste und u. a. auf nationalen und internationalen Chorwettbewerben 23 Preise errang. 1962 übernahm Manfred Ehrhorn auch die Leitung des Braunschweiger Lehrergesangvereins (heute: Studiochor Braunschweig), mit dem er außer dem gängigen chorsinfonischen Repertoire und mit hochrangigen Orchestern und Solisten zwei Uraufführungen (P. Eben, B. Pröve), zwei deutsche Erstaufführungen (F. Mompou, J.Horowitz) und viele andere Braunschweiger Erstaufführungen sang, z. B.:
Strawinsky "Les Noces", Gehlen "Jazzmesse", Britten "War Requiem", Honnegger "König David", Horowitz "Samson", Poulenc "Gloria", Elgar "The Dream of Gerontius", Webber "Requiem", Kompositionen von Holst, Duruflé, Rutter, Vierne u. a. mit Orchestern wie Staatsorchester Braunschweig, Junge Deutsche Philharmonie, Radiophilharmonie des NDR Hannover,Posener Philharmonie ("Missa Solemnis") Symphonisches Orchester Berlin, Mecklenburgische Staatskapelle, Philharmonia Hungarica, Magdeburger Philharmonie. 
Manfred Ehrhorn wirkte als Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und als Dozent auf Chorleiter-Fortbildungskursen. Er war Generalsekretär bei der Europäischen Föderation Junger Chöre "EFJC-EC" und ist noch tätig als Juror auf Chorwettbewerben, als Autor von Fachartikeln, als Komponist und Herausgeber von Chormusik. Er ist Mitglied im Musikrat des VDKC. 1989 wurden ihm das Bundesverdienstkreuz sowie 2004 der Georg-Friedrich-Händel-Ring verliehen. 
 

Im September 2005