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Seit Januar 2006 bis Ende September 2008 führte Frau Barbara König
den Studiochor. Unter ihrer Leitung wurde am 28. Januar 2006 in Wolfsburg
noch einmal G. Verdis "Requiem" von der Wolfsburger Chorgemeinschaft
mit den Brandenburger Symphonikern unter Mitwirkung des Philharmonischen
Chores Quakenbrück und der des Studiochores aufgeführt.
Voilà die künstlerische Vita von Frau König:
Studium des Faches "Chor- und Ensembleleitung"
in Hannover und Braunschweig. Anschließendes Erweiterungsstudium
im Fach "Rhythmik" in Hamburg.
Ab 1982: Einstudierung des Musicals "Irma la Douce"
von Marguerite Monnot an den Wuppertaler Bühnen, gleichzeitig Lehrtätigkeit
an der Musikschule Tostedt. Ab dieser Zeit Chorleiterin von Kinder- und
Jugendchören, Frauen-, Männer- und gemischten Chören
1985 - 98: Lehrtätigkeit an der Kreismusikschule
in Gifhorn, seither freischaffende Klavierpädagogin
Januar 2001: Übernahme der Chorleitung bei der Wolfsburger
Chorgemeinschaft von 1869 e. V.
Seitdem dirigierte Barbara König folgende
Aufführungen:
September 2001: "Das Lied von der Glocke" von Max Bruch
mit der Wolfsburger Chorgemeinschaft, dem Studiochor Braunschweig und den
Mitgliedern des Staatsorchesters Braunschweig im Theater Wolfsburg
September 2002: "Carmina Burana" von Carl Orff im Innenhof
des Wolfsburger Schlosses mit der Wolfsburger Chorgemeinschaft, dem Studiochor
Braunschweig, dem Opernchor und Kinderchor des Nordharzer Städtebundtheaters
und dem Orchester des Städtebundtheaters Halberstadt
März 2003: "Ein deutsches Requiem" von Johannes
Brahms mit der Wolfsburger Chorgemeinschaft, dem Studiochor Braunschweig
und dem Volkswagenorchester der Stadt Wolfsburg im Theater Wolfsburg
März 2004: "Wie der Hirsch schreit.." (42. Psalm)
von Felix Mendelssohn-Bartholdy und der "Messe in D" von Antonin Dvorak
mit der Chorgemeinschaft Wolfsburg, dem Studiochor Braunschweig und dem
Symphonieorchester der Volkswagen AG in der St. Heinrich-Kirche in Wolfsburg
Juli 2004: Co-Dirigentin bei dem multimedialen Oratorium
"Joseph und seine Brüder" von Bernfried E. G. Pröve, Uraufführung
und weitere Aufführungen in Braunschweig und Helmstedt
Dezember 2005: Übernahme der musikalischen Leitung
des Studiochores Braunschweig in der Nachfolge von Prof. Manfred Ehrhorn
Januar 2006: "Messa da Requiem" von Giuseppe Verdi
mit der Wolfsburger Chorgemeinschaft, dem Studiochor Braunschweig, dem
Philharmonischen Chor Quakenbrück und den Brandenburger Symphonikern
in der St. Bernward-Kirche in Wolfsburg
Februar 2007: Orgelkonzert des
Studiochores in St. Trinitatis, Wolfenbüttel, "Hundredth Psalm" (Vaughan
Williams), "Wie der Hirsch schreit" (F. Mendeslssohn-Bartholdy)
Mai 2005: Gemeinschaftskonzert mit dem
VW-Orchester, in St Petri, Braunschweig, "Messe in D" (A. Dvorak), "Wie der
Hirsch schreit" (F. mendelssohn-Bartholdy)
September 2008: Dirigentin für Gemeinschaftskonzert der Wolfsburger
Chorgemeinschaft zusammen mit dem Studiochor Braunschweig, dem
Braunschweiger Singkreis und der Chorgemeinschaft Groß-Schwülper.
Werke: "Te Deum" von Marc-Antoine Charpentier und "Magnificat" von John Rutter.
Es spielte das Philharmonic Volkswagen Orchestra.
Im Oktober 2008
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Unser Ehrendirigent: Manfred Ehrhorn
Manfred Ehrhorn, Sohn einer Musikerfamilie, gründete mit 16 Jahren
einen Chor und blickt inzwischen auf eine 59 Jahre dauernde Chorleitertätigkeit
zurück.
Hervorzuheben ist die Gründung der Braunschweiger Sing- und Chorschule
(1962), mit deren drei Chorgruppen Nachwuchschor, Mädchen-Kammerchor
und Camerata Vocale er bis 1998 fast ganz Europa, die UdSSR und die USA
bereiste und u. a. auf nationalen und internationalen Chorwettbewerben
23 Preise errang. 1962 übernahm Manfred Ehrhorn auch die Leitung des
Braunschweiger Lehrergesangvereins (heute: Studiochor Braunschweig), mit
dem er außer dem gängigen chorsinfonischen Repertoire und mit
hochrangigen Orchestern und Solisten zwei Uraufführungen (P. Eben,
B. Pröve), zwei deutsche Erstaufführungen (F. Mompou, J.Horowitz)
und viele andere Braunschweiger Erstaufführungen sang, z. B.:
Strawinsky "Les Noces", Gehlen "Jazzmesse", Britten "War Requiem",
Honnegger "König David", Horowitz "Samson", Poulenc "Gloria", Elgar
"The Dream of Gerontius", Webber "Requiem", Kompositionen von Holst, Duruflé,
Rutter, Vierne u. a. mit Orchestern wie Staatsorchester Braunschweig, Junge
Deutsche Philharmonie, Radiophilharmonie des NDR Hannover,Posener Philharmonie
("Missa Solemnis") Symphonisches Orchester Berlin, Mecklenburgische Staatskapelle,
Philharmonia Hungarica, Magdeburger Philharmonie.
Manfred Ehrhorn wirkte als Professor an der Hochschule für Musik
und Theater Hannover und als Dozent auf Chorleiter-Fortbildungskursen.
Er war Generalsekretär bei der Europäischen Föderation Junger
Chöre "EFJC-EC" und ist noch tätig als Juror auf Chorwettbewerben,
als Autor von Fachartikeln, als Komponist und Herausgeber von Chormusik.
Er ist Mitglied im Musikrat des VDKC. 1989 wurden ihm das Bundesverdienstkreuz
sowie 2004 der Georg-Friedrich-Händel-Ring verliehen.
Im September 2005
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